Mittwoch, 20. März 2013

Koh Tao

Endlich im Sueden, endlich am Strand, endlich habe ich bei der Hitze die Moeglichkeit, mich abzukuehlen.... DENKSTE.
Denn erstens ist es hier nochmal deutlich heisser, und zweitens ist es hier so heiss, dass ich sogar das Meer auf Badewannentemperatur aufheizt und von Erfrischung absolut keine Rede mehr sein kann. Es ist einfach nur heiss. Und dazu dann diese Sonne. Sie brennt mit einer Intensitaet, die ich bis dato noch nie erlebt habe. Sie brennt so sehr, dass ich von vornherein beschlossen habe, nur Sonnencreme mit LSF 50 zu benutzen. Und selbst damit, hatte ich sehr schnell, sehr grosse Angst zu verbrennen und so verbrachte ich die ersten zwei Tage praktisch nur im Schatten am Strand, abgesehen von vielleicht 5-10 Minuten, in denen ich mich traute, mich zu sonnen.
Und ich frage mich nach wie vor, welcher Part meines Verhaltens falsch war, denn auf jeden Fall kam ich abends zurueck ins Hotel und hatte den Anschein, einen roten Schimmer auf meiner Haut zu sehen.
Wahnsinnig heiss, unglaubliche Sonne und doch ist es hier, wie im Paradies.
Mein eigenes, kleines, wunderschoenes Paradies. Mit weissem Sand, tuerkisem Meer und Kokospalmen soweit das Auge reicht. Es ist einfach traumhaft.

Die Zeit in Koh Tao (was uebrigens Schildkroeteninsel heisst) habe ich ehrlich gesagt hauptsaechlich mit schnorcheln, im Wasser liegen/sitzen (das Wasser ist da nicht mal ansatzweise tief) und abends mit essen und feiern verbracht. Wundervolle Strand und Poolpartys, mit viel Alkohol und tollen Feuershows, ueber die es noch einen Post geben wird, denn dort sind einige spektakulaere Dinge passiert.....

Bangkok die 2.

Wieder in "meinem" Hostel anzukommen gab mir ein Gefuehl von heimkommen, es tat so so gut....

- Tim & Laiza
- Der  Versuch auf den Skytower zu kommen
- JJ-Market
- Party in der Khao San Road
- Pad Thai
- Spaaaasssssss

Von Louang Prabang ueber Vientiane nach Bangkok

Um wieder nach Bangkok zu kommen musste ich leider 2 Nachtbusse nehmen. Es war anstrengend, es war lang, es war nicht immer sehr bequem und die erste Nacht war zu 80% schlaflos.
Mehr dazu vielleicht spaeter.
In Vientiane trennte ich mich von Lea, ein sehr trauriger Moment, in Vientiane sah ich Richard wieder, den ich dort fuer ein wenig seltsam empfand. Wir verbrachten den Tag im Nationalmuseum und mit dem Besuch eines Tempels und Abends ging es weiter mit dem Bus in Richtung Bangkok.
Und somit war ich wieder in Thailand, im Linksverkehr, alleine, mit der Hoffnung, bald sehr viele neue liebe Freunde kennen zu lernen.

Anschliessend verbrachte ich weitere zwei Naechte in Bangkok.

Louang Prabang

Zu Louang Prabang gibt es viel zu erzaehlen. Ich mache es jetzt kurz und vervollstaendige spaeter:
Louang Prabang ist ein Ort zum verweilen, ein wunderschoener Ort, mit einem wunderschoenen Nachtmarkt. Dort hab ich den schoensten Sonnenuntergang gesehen, bin in dem wunderschoensten Wasserfall in unterschiedlichen Becken geschwommen, habe wunderschoene Fotos gemacht, bin zwei der Englaendern emotional und freundschaftlich sehr nahe gekommen und es genossen, wieder sehr tiefgehende Gespraeche fuehren zu koennen, mit Menschen, die mir inzwischen sehr sehr viel bedeuten.
Louang Prabang ist ein Ort zum wohlfuehlen, ein Ort den ich liebe. Es ist der Ort, an dem ich beschlossen habe meinen lieben Freund Jack im Juli in London zu besuchen.
Und es ist der Ort, an dem ich mich dazu entschlossen habe, mich aufzumachen in den Sueden von Thailand, an dem ich mich entschlossen habe, wieder alleine zu reisen und fuer mich zu sein.

Ich liebe diesen Ort und ich werde viel dafuer tun eines wundervollen Tages wieder dorthin zurueck zu kehren.

Noch eine Nacht in Loung Nam Tha

Als wir voellig erschoepft und verschwitzt und dreckig wieder in Louang Nam Tha ankamen, wurden wir von zwei unserer Englaender in Empfang genommen. Sie berichteten uns, dass die restlichen Englaender an demselbigen Morgen auf eine 2 Tages - 1 Nacht Trekkingtour aufgebrochen waren und nur sie beide, auf Grund eines verletzten Fusses Jacks (eines der beiden) nicht mitgegangen waren und am naechsten Tag, genauso wie wir, sich auf den Weg nach Louang Prabang machen wuerden.

Nachdem Lea und ich uns geduscht hatten und uns sehr darueber freuten uns zivilisiert und nicht mehr eklig zu fuehlen, setzten wir uns zu den Jungs, genehmigten uns ein Bier und jeweils eine gesamte Packung Oreos und genossen es, in netter Gesellschaft zu sein. Anschliessend gingen wir mit den Jungs auf den Nachtmarkt, wo wir uns etwas zu Essen holten. Etwas ohne Reis. Etwas mit viel Fleisch, bei dem wir nich zugehoert hatten, wie das Tier, dessen Fleisch ich ass, getoetet wurde.
Ich holte mir 200g geroestetes Schwein, das mich ein wenig an gegrillten Schweinebauch in Deutschland erinnerte, was ich sehr sehr genoss.
Anschliessend genehmigte ich mir noch ein Bier und wir verbrachten weitere Stunden mit den Jungs, lachend, erzaehlend, diskutierend, freudig, wieder "meine Englaender" bei mir zu haben.
Bevor wir uns ins Bett begaben buchte ich fuer Lea und mich noch ein Zimmer im Hostel, fuer das die beiden Jungs sich auch Betten gebucht hatten, in der einfache Hoffnung somit nicht wieder durch die Stadt rennen zu muessen, und einfach mal ankommen zu koennen und zu geniessen.

Trekking - 3 Tage 2 Naechte

- 3 Deutsche, 1 Amerikaner, 2 Polen, 2 Niederlaender, 1 Israeli, 2 Laoten
- Bergauf, Bergab
- Schwitzen
- Anstrengung
- Auf einmal Angst um meinen noch nicht ganz verheilten Knoechel - zum Glueck ist nix passiert
- viel trinken
- stolz auf das geschafft
- ueberraschenderweise 2 Naechte in 2 unterschiedlichen Doerfern
- Dorfhochzeit
- Gluecksarmband
- Waschen komplett bekleidet im Fluss
- Kinder - viele Fotos (kommen noch)
- Wetteifer der Reisenden, wer die tollsten Sachen erlebt habe
- besoffene Dorfeinwohner, die uns zum trinken zwingen wollten
- Laolao
- Preisung der Oreokekse
- leckeres laotisches Essen
- Reis & Hueher-/ ww. Fischsuppe zum Fruehstueck
- schlafen unter Mosiktonetzen
- gefaehrliche Uebersetzung auf wackeligem Floss und Angst um unsere Kameras
- Erschoepfung
- Wasserfall
- Regen
- Kochen in Bambusrohren ueberm Lagerfeuer
- Bananenblatthuete


Das sind einige Stichworte, die mir zu meinem Trip sehr wichtig sind. Es war magisch. Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich das alles auch noch in einen Kontext bringen!

Louang Nam Tha

Angekommen in Louang Nam Tha, nachdem wir beide uns die Zeit genommen hatten zu duschen, machten wir uns auf die Suche nach guten Angeboten zum Trekken.
Einen ersten Schock gaben uns die Preise. Die Angebote klangen wundervoll, doch jeweils 100 Euro fuer zwei Tage wandern auszugeben hatten wir beide nicht wirklich viel Lust.
Als wir endlich feststellten, dass es nur darum ging, sich einzutragen und anschliessend zu sehen, ob sich noch weiter Leute eintragen wuerden und dass damit der Preis reduziert wuerde, fiel uns ein Stein vom Herzen. Wir beschlossen jedoch, einfach bis zum Abend zu warten um zu sehen, ob wir spaeter irgendwo Angebote sehen wuerden, die schon von anderen Reisenden gebucht worden waren.
Also setzten wir uns in ein Restaurant, das scheinbar von zwei Australiern gefuehrt wurde und bei dem Pizzaabend zu sein schien und genossen jeweils eine Pizza und einen "Laocchito", was wohl ein Mocchito nur mit dem laotischen Laolao sein sollte, der jedoch leider nicht mal ansatzweise genug Zucker hatte. Damit war er zwar sehr erfrischend, jedoch nicht das leckerste, was ich in meinem Leben zu mir genommen habe...

Dann kehrten wir zurueck auf die Strasse in das Buero, an dem wir schon vorher gesehen hatten, dass sich bereits 4 Leute fuer eine 3 Tages -2 Naechte Tour eingetragen hatten und hatten Glueck, die letzten beiden Plaetze fuer diese Gruppe zu bekommen, fuer den wunderbr guenstigen Preis fuer umgerechnet etwa 52 Euro.

Total begeistert und gehypt wie ich war, fing ich sofort an meinen in Chiang Rai neu erstandenen kleinen Rucksack fuer die Tour zu packen, wir gingen Gastgeschenke fuer das Ureinwohnerdorf, in dem wir eine Nacht verbringen solten einkaufen und bereiteten uns auf den naechsten Tag vor und gingen relativ frueh ins Bett.