Mittwoch, 6. Februar 2013

Die Planung

Planen kann man für jede Reise viel.
Angefangen vom Flug, über die Beschaffung von Papieren, Kreditkarten, Impfungen, Reiseapotheken, Reiseausrüstung, bis hin zum tatsächlichen Packen habe ich das auch alles inzwischen gemacht. Na gut, das stimmt so noch nicht ganz. Ich habe die Reiseapotheke auf keinen Fall beisammen. Aber Gedanken habe ich mir darüber schon gemacht.
Ansonsten ist eigentlich fast alles soweit fertig....

Allerdings könnte ich ebenso gut Reiserouten und Aufenthalte irgendwo planen, Hotels oder Hostels buchen, Flüge, Zug- und Busfahrten, Kurse, Massagen, Elefantenreiten, Nationalparksbesuche und so weiter und so fort.

Das Erste, was ich gemacht habe, als ich die Idee hatte (bzw, jemand anderes mir die Idee schmackhaft gemacht hatte), war, mir einen Reiseführer für Süd-Ost-Asien zu kaufen.
Und ich bin ehrlich, ich habe vermutlich die nächsten 24 Stunden damit zugebracht, diesen zu lesen, nach bestimmten Sachen im Internet zu suchen, Zeitpläne aufzustellen und mir Reiserouten zu überlegen.
Nach 24 Stunden hätte es meinen Geschmacks nach schon losgehen können.

Damit kam auch das Erste, was ich für meine Reise gelernt habe: Planen kannst du viel, Ideen sammeln ist das Beste und Spannendste, was du für eine Reise machen kannst. Aber sobald ich in Bangkok ankomme, werde ich mir das Alles sowieso gleich nochmal anders überlegen.
Es gibt so viele Orte, die ich gerne sehen möchte, so viele Sachen, die ich gerne ausprobieren möchte. Und ich werde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einige viele von ihnen besuchen und erkunden.

Doch meine liebste Tina sagte zu mir, als ich Bedenken darüber äußerte, ganz ganz ganz alleine in das große Thailand zu reisen: "Mach dir keine Sorgen, dorthin zu reisen ist, wie ganz viele gute Freunde besuchen zu gehen, die du nur noch nicht kennst! Ich gebe dir eine Stunde, bis du neue Leute kennengelernt hast!"
Außerdem sagte sie mir, dass ich bloß nicht zu viel planen solle, denn Ideen zu haben ist zwar gut, doch ich werde mich sicher irgendwelchen Menschen anschließen, die irgendwo anders hin unterwegs sein werden, einfach weil es so toll klingt, was sie berichten. Oder weil ich so viel Spaß mit ihnen habe.
Und einen weiteren Tipp bekam ich von einer sehr lieben, erfahrenen Thailandreisenden: Frag den erstbesten Menschen auf der Straße woher er grade kommt und wie es dort ist. Und wenn mir das dann gefällt gehe ich ins nächste Reisebüro, und buche eine Reise dorthin.
Ok. Wow. Das klingt nach Abenteuer. Und genau das will und suche ich.

Ich bin mir sehr sicher, dass diese zwei Monate die Besten meines bisherigen Lebens werden. Oder zumindest sehr weit oben auf der Liste, der besten Momente meines Lebens stehen werden.

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